Die größten Lagerstätten des Baltischen Bernsteins entstanden im Oberen Eozän vor ungefähr 40 Millionen Jahren.

Angereichert wurde der Bernstein in der sog. "Blauen Erde" Ablagerungen eines von Norden her fließenden Wasserlaufes. Das große Delta dieses Flusses reichte im Osten bis an die Halbinsel Samland und im Westen bis in die Umgebung von Danzig.

Die Umlagerung des Bernsteins begann im Eozän und dauert bis heute. Ein bedeutender Teil wurde mehrfach - besonders im Quartät - umgelagert und in anderen Gebieten des nordeuropäischen Binnenlandes erneut sedimentiert. Die Klumpen wurden stark abgeschliffen und nur selten haben sie ihre ursprüngliche Form behalten.

Auf der Halbinsel Samland wird der Bernstein seit mehr als hundert Jahren in Tagebauen gewonnen. Bernstein gewinnt man auch aus Quartär Sedimenten an alten, heute bereits verschütteten Stränden der Ostsee.

Bitterfelder oder Sächsischer Bernstein aus digozän-miozänischen Sedimenten wurde in den Jahren 1975-1993 gefördert bei Halle (Saale)

Bernstein-sensu Succinit- wird auch noch in der Ukraine abgebaut.

 

Brigitte Krumbiegel

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